Entsafter für gesund Ernährung

saefteImmer mehr Menschen legen verstärkt Wert auf einen gesunden Lebenswandel. Dazu gehört natürlich vor allem auch eine Ernährung, bei der dem Körper ausreichend Nähr- und Vitalstoffe zugeführt werden. Obst und Gemüse sind hierfür eine hervorragende Quelle. Vor allem dann, wenn man sie in Form von frisch gepressten Säften zu sich nimmt. Der Entsafter wird dabei schnell zum unverzichtbaren Kitchen-Tool. Kein gekaufter Saft aus dem Supermarkt kann mit einem frisch gepressten Obst- oder Gemüsesaft mithalten. Und das gute dabei ist: Jeder kann selbst entscheiden, welches Gemüse oder welche Obstsorten für die rohen Säfte miteinander kombiniert werden. Der Kreativität und dem eigenen Geschmack sind hier praktisch keine Grenzen gesetzt.

Viele gute Gründe für einen Entsafter


Die Vorteile eine frisch gepressten Saftes liegen auf der Hand – der Körper erhält Nährstoffe, Vitalstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe in hohen Mengen. Obst- und Gemüsesäfte die frisch im Entsafter zubereitet werden, sind auch sehr wohltuend für das Verdauungssystem. Obst und Gemüse sollten Teil der täglichen Ernährung sein und mit einem Entsafter macht man es sich besonders einfach, die empfohlene Menge zu sich zu nehmen. Im Trend liegen aktuell auch Saftkuren, mit denen man einerseits abnehmen kann, andererseits den Körper entgiftet. Der Körper erhält bei einer Saftkur alles, was er braucht um gesund zu funktionieren und dennoch wird ein schneller Gewichtsverlust gefördert. Da während einer solchen Saftkur, wie es der Name bereits andeutet, feste Nahrung Tabu ist, bringt ein Entsafter Abwechslung in den Ernährungsplan. Wer nicht nur Wasser und Kräutertees zu sich nehmen will, der kann sich mit einem Entsafter während der Detox-Kur die leckersten und frischesten Säfte ganz einfach selbst zubereiten. Natürlich sollte eine solche Entgiftungskur nur in Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgen.

Frisch gepresst aus besten Zutaten

Um den maximalen Nutzen aus einem frisch gepressten Obst- oder Gemüsesaft zu ziehen, sollten die Zutaten aus biologischem Anbau stammen. Pestizide gehören in keinen gesunden Saft. Zudem sollte „frisch“ gepresst auch tatsächlich so verstanden werden. Wer sich einen Saft mit einem Entsafter zubereitet, sollte ihn auch direkt im Anschluss trinken. Steht der Saft zu lange an der Luft, gehen Vitalstoffe aufgrund des Sauerstoffes verloren.

Verschiedene Entsafter-Varianten stehen zur Auswahl

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Wer sich auf die Suche nach einem Entsafter begibt, trifft auf verschiedene Modelle. Im Handel zu finden sind:

  • Der manuelle Entsafter
  • Der Zentrifugal-Entsafter
  • Der Nichtzentrifugierende Entsafter
  • Der Dampfenstafter

Der manuelle Entsafter bzw. die Saftpresse

Wer sich nur hin und wieder ein gutes Glas frischen Obst- oder Gemüsesaftes gönnen will, der ist mit einem manuellen Entsafter gut beraten. Dieser verrichtet seine Arbeit durch manuelles Zutun, also indem mit der Hand eine Kurbel gedreht wird. Der manuelle Entsafter ist oft vergleichsweise günstig und da er keinen Strom benötigt, kann er beispielsweise auch zum Campen mitgenommen werden. Dafür braucht man bei diesem Modell jedoch mehr Kraft und Zeit, um sich seine Säfte zuzubereiten.

Der Zentrifugal-Entsafter

Mit dem Zentrifugal-Entsafter geht es bedeutend schneller. Die Zutaten werden zu Mus zerkleinert mittels Reibscheibe, gleichzeitig setzt sich der Behälter in Bewegung und beginnt zu schleudern, damit der Saft entzogen wird und von den Fruchtbestandteilen getrennt wird. Dabei lassen sich sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen, die aufgrund der hohen Zentrifugalkraft für ein optimales Ergebnis sorgen. Dies hat jedoch auch einen Nachteil. Je schneller sich der Behälter dreht, umso wärmer wird er. Und Hitze mindert den Vitalstoffgehalt der Zutaten. Der Saft läuft durch ein Sieb, damit übrig gebliebene Pflanzenbestandteile zurückbleiben (Trester genannt). Je größer der Tresterbehälter, umso mehr Obst und Gemüse kann am Stück verarbeitet werden, ohne dass der Behälter zwischendurch entleert werden muss.

Der nichtzentrifugierende Entsafter

Bei diesen Modellen erfolgt ein Zerdrücken und Zerkleinern der Zutaten. Dadurch wird der Saft extrahiert. Die unterschiedlichsten Zutaten, ob weich oder hart, lassen sich so weiterverarbeiten. Zudem entsteht hier keine Hitze, die die Qualität des Pressguts mindern könnte.

Der Dampfentsafter

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Hier arbeitet man mit Wasserdampf, durch den der Saft von den Zutaten freigegeben wird. Auch hier wird der Saft aufgefangen, was ein praktisches Entnehmen ermöglicht. Das Arbeiten fällt hier wieder vergleichsweise lange aus und auch die Hitze ist bei diesem Modell den Vitaminen wenig zuträglich.

Welcher Entsafter passt zu mir?

Aufgrund der Modellvielfalt kann jeder den Entsafter finden, der zu ihm passt – in der gewünschten Preisklasse. Doch dafür sollte man sich zunächst einmal überlegen, welche Ansprüche man an das Gerät stellt. Soll es nur hin und wieder zum Einsatz kommen oder täglich in Benutzung sein? Auch die Einfachheit der Reinigung kann hierbei eine Rolle spielen. Möchte man Säfte nur für sich allein zubereiten, oder soll das Gerät auch mit großen Mengen zurechtkommen? Auch die Frage nach dem Anschaffungspreis muss beantwortet werden. Zudem gibt es Modelle, die besonders gut für weiches Pressgut geeignet sind, andere nehmen es auch mit hartem Pressgut auf und wieder andere können auch mit chlorophyllhaltigem Pressgut wie beispielsweise Wildkräutern befüllt werden.

Muss es immer der Entsafter sein?

Nicht jeder Entsafter ist gleich gut für jede Zutat geeignet. Zudem gibt es beispielsweise Obst, bei dem sich andere Geräte eher empfehlen. Bananen etwa haben vergleichsweise wenig Wasser enthalten. Da tut es auch ein Standmixer, der vielleicht sowieso schon als Küchenutensil zum Zubereiten anderer Speisen vorhanden sind. Zitrusfrüchte hingegen können mit einer gewöhnlichen Zitruspresse weiterverarbeitet werden. Dies geht meistens schneller und einfacher als mit einem Entsafter.