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  • Longboard – Das Revival des Asphaltsurfens

    longboard-braunAls in den 50er Jahren einige passionierte Surfer auch an Flautentagen nicht auf ihren Lieblingssport verzichten wollten, nahmen sie ausgediente Surfbretter zur Hand, versahen diese mit Rollen und der Prototyp des heutigen Longboards war geboren. Bis heute hat sich das Design natürlich weiter verfeinert, doch die dahinterstehende Idee des Asphaltsurfens ist geblieben.

    Ein Board, viele Techniken

    Das Longboard trägt seinen Namen daher, dass es länger ausfällt als das herkömmliche Skateboard. Eine Länge von 90 bis 150 Zentimeter ist hier gewöhnlich, es gibt jedoch auch Modelle, die deutlich länger ausfallen. Wer nun aber denkt, dass Longboardfahren nur daraus besteht, sich auf ein Brett mit Rollen zu stellen und sich mit dem Fuß anzuschieben, der irrt. Wie bei jeder anderen Sportart auch, haben echte Cracks hier vielseitige Techniken entwickelt, darunter u.a.:

    • Carven
    • Sliden
    • Cruisen
    • Downhill

    Jede Technik umfasst ihre eigenen Kniffe und Tricks und setzt natürlich auch unterschiedliche Ansprüche an das Board. Wie viel Spaß es in jedem Fall machen kann, sich mit dem Longboardfahren zu befassen, haben Youtube-Stars wie Dner und Unge gezeigt, die sich mit ihren Brettern auf eine deutschlandweite Tour begeben haben und Millionen an Zuschauern an ihren Abenteuern teilhaben ließen. Longboards liegen im Trend und bieten ein aufregendes Freiheitsgefühl bei gleichzeitig angenehmen Fahrverhalten.

    Kann man überall mit einem Longboard fahren?

    Bevor man mit dem Asphaltsurfen loslegt, sollte man sich klar machen, dass es sich bei einem Longboard nicht um ein Fahrzeug im Sinne der Straßenverkehrsordnung handelt. Vielmehr wird es als reines Sportgerät eingestuft. Eine Teilnahme am Straßenverkehr ist daher nicht gestattet. Gefahren werden darf auf Gehwegen, hingegen tabu sind Fahrbahnen und Radwege. Auch in Parks können sich Möglichkeiten zum Boarden ergeben und im Netz lassen sich einige Seiten finden, die Empfehlungen an Longboarder weiterreichen, wo interessante oder auch anspruchsvolle Strecken auf sie warten. Wer sich hier weitergehend informieren möchte, kann auf:
    longboardstrecken.de
    oder auf
    http://de.wikiloc.com/routen/longboard/germany
    vorbeischauen.

    Gerade für Anfänger empfiehlt es sich, erst einmal auf große, freie Flächen zurückzugreifen. Dort ist ausreichend Platz vorhanden, um sich ausgiebig auszuprobieren, ohne dabei auf Fußgänger oder Autos Rücksicht nehmen zu müssen. Nach und nach stellt sich ein Gefühl für das Board ein und das urbane Fahrvergnügen lässt sich immer weiter ausweiten.

    Die Vorteile eines Longboards

    longboard-blau
    Wieso sollte man sich also für ein Longboard entscheiden, wenn es doch auch ein einfaches Skateboard sein kann? Beides bietet natürlich vielseitigen Fahrspaß, doch das Longboard bringt noch einige Vorzüge mehr mit sich:
    – Durch die breiteren Achsen und das breitere Brett ist das Standgefühl besser
    – Longboards besitzen weichere Rollen
    – Eine größere Standfläche schenkt gerade auch Anfängern ein besseres Sicherheitsgefühl
    – Insgesamt wird der Fahrspaß dadurch gemütlicher, entspannter und weniger risikoreich

    Longboard Kaufberatung – Welches Board ist für wen geeignet?

    Es gibt nicht „das eine“ Longboard, für das die ultimative Kaufempfehlung ausgesprochen werden kann. Vielmehr sollte die Entscheidung davon abhängig gemacht werden, was man genau mit seinem Longboard vorhat. Die Basis des Fahrverhaltens, für das die Boards vornehmlich ausgerichtet sind, bilden jedoch Geschwindigkeit und Cruisen. Wenn man vor hat, sich ein Longboard zu kaufen, der sollte sich erstmal klar machen, wie er damit fahren möchte.

    Downhill

    Hier wird es schnell! Bis über 100 km/h können beim Downhillen erreicht werden. Damit die Achsen das Tempo aushalten, sind spezielle Speedboards gefragt, die oftmals tiefergelegt sind, um den Druckpunkt durch das Gewicht des Fahrers zu verlagern. Mit einem speziellen Downhillboard ist ein stabileres Fahren bei schnellem Tempo möglich und auch die Kurvenlage ist hier optimiert.

    Dancing

    Während des Fahrens werden laufende und drehende Bewegungen ausgeführt. So erweckt es den Eindruck, der Fahrer würde auf seinem Board tanzen! Wer sich für diese Disziplin interessiert, sollte sich an Dancer halten, also an Longboards, die für diese Technik ausgelegt sind. Diese fallen länger aus und sind auch an den Enden ausladender, was während der Tricks mehr Sicherheit verleiht.

    Carving

    Mit einem Carving Longboard sind gerade Anfänger meist gut beraten. Für den täglichen Einsatz, bei dem es vornehmlich darum geht, mobil zu sein bequem von A nach B zu kommen, bewährt sich das Carving Board immer wieder.

    Freeride

    Mit dem Freeride Longboard können sich Einsteiger gut auf den späteren Einsatz des Downhill Longboards vorbereiten. Auch hier kommt ein tieferer Schwerpunkt ins Spiel. Das Freeride Board zeichnet sich jedoch durch seinen symmetrischen Aufbau aus, was ein Manövrieren mit jeder Richtung möglich macht. Und dank der erhöhten Flächen an den Seiten lassen sich auch Tricks gut ausführen.

    Immer gut ist es natürlich, sich in einem Longboard Shop von Profis beraten zu lassen, wenn man ein Longboard kaufen möchte. Denn auch wenn die Basis des Longboards immer gleich ist – vier Wheels und ein Deck – so sind es die Feinheiten in der Ausgestaltung, die den Unterschied machen und die Benutzung je nach bevorzugter Technik vereinfachen können. Longboards sind ab etwa 100 Euro erhältlich, für qualitativ hochwertige Markenmodelle kann man jedoch durchaus auch um die 300 Euro einkalkulieren.

    Auf welche Punkte man beim Kauf u.a. noch achten kann:

    – Große Füße benötigen ein breiteres und demnach auch längeres Board um eine optimale Gleichgewichtsverlagerung zu gewährleisten
    – Mit zunehmendem Körpergewicht sollte das Board über mehrere Lagen verfügen
    – Wem es vor allem um das Ausführen von Tricks und das Fahren in der Halfpipe geht, wird mit einem kürzeren Longboard glücklicher sein

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  • Das perfekte Laufband für zuhause

    laufband-karikatur

    Welche Arten von Laufbändern gibt es überhaupt für zuhause?

    Beim Kauf eines Laufbandes muss zuallererst natürlich die Wohnsituation beachtet werden, denn grundsätzlich eignet sich jedes Laufband für zuhause, aber nicht jedes Laufband passt von der Größe her in jedes zuhause.

    Die folgenden Punkte können hilfreich sein, um das passende Laufband zu finden:

    • Wie soll das Training ablaufen in Bezug auf Geschwindigkeit und Laufstil?
    • Möchte man das Gerät öfters platzsparend verstauen?
    • Spielt der Energieverbrauch eine tragende Rolle?
    • Gibt es Kinder oder Nachbarn auf die Rücksicht genommen werden muss?

    Vor dem Kauf eines Laufbandes sollte man sich also über viele Punkte Gedanken machen und kann erst anschließend darüber entscheiden, welches Laufband am besten zur aktuellen Wohn- und Lebenssituation passt.

    Laufbänder werden grundsätzlich zwischen elektrischen und mechanischen Geräten unterschieden.
    Beide Arten kann man wunderbar zuhause nutzen, wobei jedoch unterschiedliche Aspekte zu beachten sind.

    Elektrische Laufbänder für zuhause

    Elektrische Laufbänder werden am häufigsten für den privaten Gebrauch erworben, da sie viele Vorteile bieten. Hier eine kurze Übersicht:

    • Es sind hohe Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h möglich
    • Die Steigung ist variabel einstellbar
    • Es gibt vorinstallierte Trainingsprogramme welche für Abwechslung und Motivation sorgen
    • Der Motor ist sehr leise
    • Freihändiges Laufen ist problemlos möglich
    • Die meisten Modelle sind klappbar und somit platzsparend zu verstauen

    Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an elektrischen Laufbändern, sodass für jeden Laufstil und für jeden Trainingsstil das passende Gerät erhältlich ist. Laufbänder mit weniger Leistung, beispielsweise für Einsteiger, gibt es meistens schon für einen günstigen Preis.

    Mechanische Laufbänder für zuhause

    Wie bereits erwähnt gibt es neben den elektrischen auch die mechanischen Laufbänder. Diese werden nur durch Muskelkraft angetrieben, da sie keinen unterstützenden Motor haben. Vor der Anschaffung eines mechanischen Laufbandes sollte man bedenken, dass man zur Nutzung dieses Laufbandes, aufgrund der Funktionsweise einen höheren Kraftaufwand benötigt. Weiterhin gilt zu beachten, dass man nicht freihändig laufen kann und das keine hohen Trainingsgeschwindigkeiten möglich sind.

    Trotz allem punktet das mechanische Laufband mit anderen Vorteilen:

    • Kein Energieverbrauch
    • Günstiger in der Anschaffung
    • Jederzeit volle Kontrolle über die Geschwindigkeit
    • Besondere Stärkung der Beinmuskulatur
    • Auch hier sind viele Modelle klappbar und somit platzsparend zu verstauen

    Für alle, die nur walken, gehen oder eventuell leicht joggen möchten, ist ein mechanischen Laufband für zuhause also allemal ausreichend.
    schreibtisch-laufbandSchreibtisch-Laufbänder für zuhause
    Neben den beiden oben genannten Laufbändern gibt es noch den interessanten Sondertypen des elektrischen Laufbandes. Das sogenannte Schreibtisch-Laufband wird entweder bereits mit einer Arbeitsfläche ausgestattet oder kann direkt unter den Schreibtisch geschoben werden, da es keinen dabei störenden Handlauf hat. Dieses Laufband eignet sich perfekt für jeden, der viel im Home-Office arbeitet und trotzdem nicht auf sein Training verzichten möchte. Bei diesem Laufband, welches vorrangig für die Nutzung während der Arbeitszeit gedacht ist, ist die Maximalgeschwindigkeit auf 10 km/h begrenzt. Preislich liegen diese Laufbänder natürlich eher im höheren Bereich.

    Welche Vorteile bringt ein Laufband zuhause?

    Ein eigenes Laufband zu besitzen bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen ist man beispielsweise Wind und Wetter unabhängig und kann somit zu jeder Jahreszeit trainieren. Man muss keine Rücksicht auf die überfüllten Stoßzeiten in Fitnessstudios nehmen und auch der Weg zum Training wird somit verkürzt. Man spart also Zeit und kann diese lieber direkt zum trainieren nutzen. Selbstverständlich hat man auch den großen Vorteil nicht mehr von den Gebühren und den Öffnungszeiten eines Fitnessstudios abhängig zu sein. Somit kann man die Zeit zum Trainieren selbstständig einteilen oder auch einfach mal eine kurze Trainingseinheit zwischendurch einbauen.
    Nach dem Training kann die eigene Dusche benutzt werden und man muss nicht erst in der Gemeinschaftsdusche schlange stehen. Ein weiterer und wichtiger Pluspunkt ist der, dass man den Standort des Gerätes selbst bestimmen kann und somit bei Bedarf während des Trainings Musik hören oder fernsehen kann.

    Gibt es auch Nachteile die gegen ein eigenes Laufband für zuhause sprechen?

    Ein großer Nachteil beim Kauf eines eigenen Laufbandes sind sicherlich die oft hohen Anschaffungskosten. Allerdings lassen sich heute mittels Internet viele Modelle und Preise vergleichen und somit gibt es für jeden Geldbeutel das passende Laufband. Ein weiteres Argument vieler Menschen ist auch der Aspekt des Trainings an der frischen Luft. Dabei spricht aber ja eigentlich gar nichts gegen das Training an der frischen Luft. Durch den Kauf eines eigenen Laufbandes für zuhause gewinnt man ja zusätzlich die wunderbare Option, dass man bei schlechtem Wetter sein Training zuhause absolvieren kann. Sobald es wettertechnisch wieder möglich ist, spricht auch mit einem eigenen Laufband nichts gegen das Training an der frischen Luft.

    Wo kann ich am besten ein Laufband für zuhause kaufen?

    Die beste Möglichkeit zum Kauf eines Laufbandes bietet sich im Onlineshop. Hier kann man neben dem Preisvergleich auch direkt Erfahrungs- und Testberichte von anderen Käufern lesen. Diese sind oftmals sehr hilfreich um die richtige Kaufentscheidung zu treffen. Die Geräte werden nach Kaufabschluss selbstverständlich direkt nachhause geliefert sodass man sich selber über den Transport keine Gedanken machen muss.

    Im Kleinanzeigenmarkt finden sich auch oftmals günstige gebrauchte Schnäppchen. Hier kann man ruhig bedenkenlos zuschlagen, denn vor allem die vormals teuren und qualitativ hochwertigen Geräte können nach vielen Jahren immer noch bedenkenlos genutzt werden.

    Ein Laufband für zuhause – das Fazit

    Für alle die viel und gerne Laufen, lohnt sich die Anschaffung eines Laufbandes allemal. Man ist wetterungebunden und kann jederzeit trainieren. Sollte man einmal nicht so viel Zeit haben, können auch kurze Trainingseinheiten eingeschoben werden. Die oftmals lästige Fahrt ins Fitnessstudio entfällt und man kann daheim, in den eignen vier Wänden ganz in Ruhe trainieren.

    Ebenfalls passend ist die Anschaffung eines Laufbandes für zuhause auch für alle, die medizinischen Rehasport betreiben und regelmäßig gelenkschonend laufen möchten oder sogar müssen. Hierbei kann das Laufen an der frischen Luft sich nämlich nachteilig auswirken, weil es auf die Dauer gesehen viel zu anstrengend für die Gelenke ist.

    Selbstverständlich dürfen bei den genannten Vorteilen die hohen Anschaffungskosten nicht außer Acht gelassen werden. Aber wie bereits vorab erwähnt lassen sich oft günstige und qualitativ hochwertige Geräte gut auf dem Gebrauchtmarkt erwerben. Kosten und Nutzen sollten hier einfach sinnvoll gegeneinander abgewogen werden.