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  • Darauf sollte man beim Kauf eines Side by Side Kühlschranks achten

    kuehlschrankEine Kaufentscheidung für den richtigen Kühlschrank zu treffen ist nie eine sehr leichte Angelegenheit. Vor allem den richtigen Kühlschrank zu kaufen ist gar nicht mal so einfach. Im nachfolgenden Artikel versuchen wir unseren Lesern einige praktische Tipps zu geben, worauf sie beim Kauf des neuen Kühlgeräts achten sollten. Auch wo sie vielleicht sparen könnten, wollen wir ihnen sagen. Natürlich versuchen wir auch einige wichtige Funktionen des Kühlschranks zu erwähnen, welche vielleicht doch schon mal sinnvoll sind.

    Das Problem heute beim Kauf des richtigen Kühlschrank ist, dass es fast schon eine unüberschaubare Vielfalt an Geräten auf dem Markt zu kaufen gibt. Außerdem muss festgestellt werden, dass es weiters eine enorme Preisspanne zwischen einzelnen Geräten gibt. Dies ist natürlich sehr reizvoll, macht aber die Entscheidungsfindung nicht gerade viel leichter. Manchmal macht es den Kühlschrankkauf auch schon zur Herausforderung. Wir gehen mal aus, dass sie diesen Artikel lesen und damit die Entscheidung „Kompakt oder Side-by-Side“ bereits getroffen haben.

    Eines muss man natürlich beim Kauf bedenken. Es handelt sich um eine Investition für eine lange Zeit. Daher sollte man vielleicht doch abwägen ob man ein günstiges Modell der Energieeffizienzklasse A+ oder vielleicht doch die stromsparendste, aber dann etwas teurere Variante A+++ wählt. Letztlich gibt es einfach sehr viele Parameter die man beachten muss.

    Man gibt zumindest mehrere Hundert Euro aus. In diesem Artikel finden sie jedenfalls ein paar wertvolle Tipps für ihren Kühlschrankkauf damit auch ja nichts schief geht.

    Worauf man beim Kauf des richtigen Kühlschranks achten sollte

    Bei dieser Kaufentscheidung müssen sie mal selbst einige Überlegungen anstellen. Vor allem denken sie darüber nach, wie viele Personen den Kühlschrank benutzen. Wenn sie etwa den Kühlschrank nur selbst brauchen dann benötigen sie ja in der Regel keine XXL-Kühlschränke. Den braucht nur eine sehr große Familie. Der Side by Side Kühlschrank wird daher in der Regel nur von Familien gekauft weil er eben ein so großes Fassungsvermögen hat. Aber er braucht natürlich auch viel mehr Strom. Das muss bedacht werden.

    Der Stromverbrauch von A+ bis A+++ als wichtiges Kriterium beim Kauf

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    Es gibt heute sogenannte Energieeffizienz-Label aber die sollten sie nur bedingt beachten. Diese sagen im Wesentlichen aus, wieviele Kilowattstunden pro Jahr ein Gerät verbraucht. Darauf lassen sich auch die oben geführten Buchstaben zurückführen. Es handelt sich dabei um eine Wertungsskala. Es gibt die Bestnote A+++ und fällt ab bis zu D.

    D bekommt man aber kaum noch weshalb Händler sie kaum noch verkaufen. Kühlschränke unterhalb von A+ werden eigentlich gar nicht mehr angeboten. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass eigentlich der schlechteste Kühlschrank mit A+ bewertet wird.

    Man muss sich eben hier ganz genau überlegen wofür man den Kühlschrank benötigt. Wenn man nichts einfrieren muss bzw will, dann genügt auch ein Gerät mit Kühlteil. Wer aber sehr gerne Dinge einfrieren will und somit Nahrungsmittel auf Vorrat einfrieren will, der wird wohl letztlich bei seiner Entscheidung nicht um eine Kühl-Gefrierkombination herumkommen.

    Fächer oder Boxen

    Ein weiteres Kriterium kann die Ausgestaltung des Kühlschrankes betreffen. Kauft man sich ein Gerät mit Fächer oder Boxen? Grundsätzlich sollte man beim Kauf des richtigen Gerätes immer auf genügend und flexibel einsetzbare Böden aus Sicherheitsglas achten. Der Vorteil ist, dass man damit die Stauräume immer den persönlichen Bedürfnissen anpassen kann.

    Hier muss man aber wieder die eigenen Essgewohnheiten analysieren! Man sieht wieder wie wichtig es ist, die eigenen Bedürfnisse zu kennen. Wer zum Beispiel sehr viel Fleisch isst, der benötiget sehr viel Platz im unteren, kühlsten Bereich des Kühlschranks. Wenn aber zum Beispiel das bevorzugte Nahrungsmittel Milchprodukte oder vorgekochte Speisen sind, dann wird man vor allem im mittleren und oberen Kühlbereich viel Platz einplanen müssen.

    Energieffizienz bei Side by Side Kühlschränken

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    Gerade große Familien müssen bei ihrer Kaufentscheidung auch andere Kriterien mit einbeziehen. Es ist vor allem aufgrund des größeren Fassungsvermögens den ein Kühlschrank haben muss natürlich sehr wichtig, dass der Kühlschrank auch energiesparsam arbeiten muss. Man achtet zum Beispiel auf Dinge wie etwa Abtauautomatik und No Frost Funktionen um so Energieverluste einzusparen.

    Worauf muss man beim Thema Energieeffizienz bei Side by Side Kühlschränken achten?

    Personen, welche zum Beispiel nicht manuell ein paar Mal im Jahr den Kühlschrank abtauen wollen und in weiterer Folge sich auch noch mit den dicken Eiskrusten herumärgern wollen und diese entfernen wollen, werden bei ihrer Kaufentscheidung nicht an einem Gerät mit einer Abtauautomatik und einer No Frost Funktion vorbeikommen.

    Denn mit Hilfe dieser integrierten Funktionen ist auch sichergestellt, dass zum Teil auch das Tauwasser an der Geräterückseite aufgefangen werden kann. Dies wird dann weiter in einen Behälter geleitet und verdunstet ganz von selbst. Es handelt sich dabei um eine sehr moderne Technik um die Energieeffizienz zu erhöhen. Bei der No Frost Technik wird die Luftfeuchtigkeit reduziert und verteilt die Kühlluft gleichmäßig im Kühlschrank. Dies hat den großen Vorteil, dass man damit Eisbildung verhindert. Alle beiden Funktionen gemeinsam haben dann die Eigenschaft, dass man auf die Dauer Strom spart. Letztlich frieren einem auch im Gerät die Finger nicht an.

    Beispiel aus der Praxis für einen Testsieger aus dem Segment „Energieeffizienz“

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    An dieser Stelle soll dem Leser noch ein sehr gutes Beispiel von einem Gerät präsentiert werden, welches als energieeffizient eingestuft wurde und deshalb in dieser Kategorie auch sehr oft Testsieger wurde. Gerade der geringe Energieverbrauch ist ein sehr wichtiges Kriterium wenn man eine Kaufentscheidung als Familien treffen muss. Man benötigt in der Regel einen doch eher sehr großen Kühlschrank und dann fällt dieses Kriterium einfach viel stärker ins Gewicht als dies vielleicht bei einer Single Person der Fall ist. Wir sehen uns daher dieses Gerät, welches sehr oft Testsieger geworden ist, etwas näher an.

    Mit der Note „sehr gut“ ist das Gerät der Firma Samsung (Modell RH 57 H90 707 F) ausgezeichnet worden. Das Modell wird sehr oft auch unter dem Titel „Testsieger“ oder auch „Energiesparsieger“ in der Literatur geführt. Neben der sparsamen Technik kann das Modell RH 57 H90 707 F mit einem sehr gut ablesbaren Display aufwarten. Insgesamt ist wohl neben der Technik auch das Innenleben für seine sparsame Kühlung verantwortlich.

    Denn das Modell RH 57 H90 707 F bietet in den Gemüsefächern ausreichend Platz für Gemüse das auch bis zu maximal vier Tage frisch bleibt. Manchmal wird hier aber auch kritisiert, dass es bereits nach einer Woche sehr welk und verschrumpelt war. Dies soll aber ein Einzelfall gewesen sein. Was diesen Side by Side Kühlschrank von Samsung aber wirklich auszeichnet, ist seine energiesparsame Arbeitsweise wodurch das Modell RH 57 H90 707 F durch eine zügige Kühlung sowie den niedrigsten Stromverbrauch als Testsieger glänzt. Auch was den Lärmpegel betrifft ist das Gerät mit bis zu 44 dB(A) im Spitzenfeld angesiedelt.

    Quellen:
    http://side-by-side-kuehlschrank.eu/
    http://meintestblog.de/kuehlschrank/
    https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BChlschrank

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  • Vertrau mir, du brauchst einen Standmixer

    3-standmixerStandmixer setzt man dann ein, wenn man viel verquirlen möchte. Auch wenn diese Küchengeräte nur bedingt als Verquirler von Kuchenteigen und Backmischungen geeignet sind, gibt es doch einige wenige Geräte, die das zur Not auch können. Mit ein Mixer püriert man eher Gemüse, Müsli und anderes wie Nüsse. Natürlich gibt es auch Stabmixer. Man hält quasi den Mixer in der Hand und püriert und zerhackt damit Lebensmittel in einem dafür geeigneten Behälter oder in einem speziellen Mixbecher.

    In diesem Ratgeber geht es primär um Standmixer. Das heißt, der Mixer ist in einem Becher bereits integriert.

    Aus alten US Filmen ist der Standmixer bekannt


    Viele Jahre waren Standmixer in Vergessenheit geraten. Man kannte sie primär aus alten US Filmen und irgendwelchen Snackshops und Coffee Shops. Sonst waren diese vielleicht noch aus den 50er und 60er Jahren in Deutschland bekannt und eigentlich sehen die Geräte von heute auch nicht anders aus. Der Stil und Look und die Stärke haben sich also über viele Jahrzehnte bewährt

    Einfach alles reintun, Knopf an, Leistungsstärke per Drehkopf aktivieren oder noch eine Taste drücken, vorher Deckel drauf und schon geht die Sache los und es wird gemixt und auch klein zerhackt. Der Vorteil der scharfen kleinen Klingen ist, sie rotieren so schnell, deshalb wirken diese scharf.

    Die schwereren Einzelteile fallen in dem Mixbecher nach unten, werden bei dem sich drehenden Schneidwerk, die keine echten Messer sind, trotzdem klein zerhackt und wegen der Schwerkraft werden sie wieder von den schwereren Einzelteilen, sei es Nüsse, Obst oder anderes, wieder nach oben verdrängt, weil die schweren Teile nach unten fallen. Die Messer im Gerät, wenn man diese ohne Stromanschluß anfaßt, sind nicht wirklich scharf.

    Besonders praktisch sind die Mixer, wenn man sich selber ein leckeres Müsli mit Joghurt, Nüssen, Früchten und ein wenig Sahne mixt. Aber auch zum pürieren von Obst oder Gemüse sind Standmixer geeignet.

    Hersteller

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    Die Geräte unterscheiden sich heute zwar immer noch vom Look und Design, einige nur in der Farbe. Manche sehen aus wie alte Bonbon-Behälter. Einige Hersteller setzen auf einen Metall-Look, andere mögen es knallig bunt.

    Da ja jeder oft seine Lieblingsmarke hat, hier eine Liste mit den gängigsten Herstellern

    • WMF
    • AEG
    • Philips
    • Klarstein
    • Braun
    • Clatronic
    • Blendtec
    • Russell Hobbs
    • Severin
    • Techwood
    • KitchenAid
    • Vitamix
    • Moulinex
    • und viele andere mehr. Die Liste ist lang.

    Übrigens, wunder’ Dich nicht, wenn einige fast bauidentische Standmixer oder identische Mixer einen anderen Herstellermarkennamen tragen. Das ist normal – besonders im Küchengerätebereich. Aber sie unterscheiden sich oft im Preis, deshalb achtet genau auf die Preise, denn Look und Leistung sind identisch.

    Für was soll man sich am besten entscheiden?

    Ansonsten gibt es ein solch großes unterschiedliches Angebot, dass man sich kaum entscheiden kann. Billiges ist nicht unbedingt schlecht und teure Geräte, sind nicht unbedingt besser als ein Gerät, dass nur ein Bruchteil oder die Hälfte davon kostet.
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    Wenn Du eine Lieblingsmarke hast, bleibe doch dabei, wenn Geld keine Rolle spielt. Ansonsten sei ein cleverer Sparfuchs und vergleiche Leistung und Preise und auch den Look, wenn Du gerne eine stylische Küche hast, in dem alles vom Aussehen aufeinander abgestimmt ist.

    Eins ist jedoch wichtig: Power, das heißt eine hohe Wattzahl bringt nun mal alles schneller richtig klein. Einige eignen sich sogar als Ice Crusher.

    Ein 18teiliges Gerät von Mr. Magic kann mixen, pürieren, zerkleinern, schneiden, kneten und viel mehr und kostet im Sonderangebot etwas über 40 Euro, sonst mehr als Doppelte. Ein kleineres Gerät von Mr. Magic,, ein echter Standmixer, mixt sogar hart gekochte Eier, Kräuter und Zwiebeln. Das Gerät kostet im Normalpreis fast 40 Euro.

    Andere Standmixer, wie unterschiedliche Modelle von Philips bieten im Lieferumfang direkt eine Trinkflasche für das soeben gemixte mit.

    Wattzahl

    Je mehr Power das Gerät hat, desto mehr Menge und härtere Lebensmittel kann ein Standmixer zerkleinern. Auch wenn die Marke Klarstein sowieso verschiedenste Mixer auf dem Markt hat, wirkt eines deren Geräte mit nur 65 Watt echt lächerlich, wenn es Geräte anderer Hersteller mit 1.500 Watt gibt.

    65 Watt wirkt eher wie ein Löffel, den man selber im Kaffee umrührt. Achte deshalb auf den Beschreibungen der Standmixer darauf, was das Gerät mit einer 1.500 oder 500 Watt Leistung alles wirklich mixen kann.

    Schnäppchen

    Einer der günstigsten Mixer, Blender, Smoothie Maker und Ice Crusher ist ein Gerät der D& S Vertriebs GmbH. Der Standmixer hat eine Leistung von 300 Watt und kostet nicht einmal 14 Euro. Das 8teilige Set von Mr. Magic ist nur 10 Euro im Angebot teurer. Das ist das Gerät, dass harte gekochte Eier und Zwiebeln auch mixen kann.

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  • Entsafter für gesund Ernährung

    saefteImmer mehr Menschen legen verstärkt Wert auf einen gesunden Lebenswandel. Dazu gehört natürlich vor allem auch eine Ernährung, bei der dem Körper ausreichend Nähr- und Vitalstoffe zugeführt werden. Obst und Gemüse sind hierfür eine hervorragende Quelle. Vor allem dann, wenn man sie in Form von frisch gepressten Säften zu sich nimmt. Der Entsafter wird dabei schnell zum unverzichtbaren Kitchen-Tool. Kein gekaufter Saft aus dem Supermarkt kann mit einem frisch gepressten Obst- oder Gemüsesaft mithalten. Und das gute dabei ist: Jeder kann selbst entscheiden, welches Gemüse oder welche Obstsorten für die rohen Säfte miteinander kombiniert werden. Der Kreativität und dem eigenen Geschmack sind hier praktisch keine Grenzen gesetzt.

    Viele gute Gründe für einen Entsafter


    Die Vorteile eine frisch gepressten Saftes liegen auf der Hand – der Körper erhält Nährstoffe, Vitalstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe in hohen Mengen. Obst- und Gemüsesäfte die frisch im Entsafter zubereitet werden, sind auch sehr wohltuend für das Verdauungssystem. Obst und Gemüse sollten Teil der täglichen Ernährung sein und mit einem Entsafter macht man es sich besonders einfach, die empfohlene Menge zu sich zu nehmen. Im Trend liegen aktuell auch Saftkuren, mit denen man einerseits abnehmen kann, andererseits den Körper entgiftet. Der Körper erhält bei einer Saftkur alles, was er braucht um gesund zu funktionieren und dennoch wird ein schneller Gewichtsverlust gefördert. Da während einer solchen Saftkur, wie es der Name bereits andeutet, feste Nahrung Tabu ist, bringt ein Entsafter Abwechslung in den Ernährungsplan. Wer nicht nur Wasser und Kräutertees zu sich nehmen will, der kann sich mit einem Entsafter während der Detox-Kur die leckersten und frischesten Säfte ganz einfach selbst zubereiten. Natürlich sollte eine solche Entgiftungskur nur in Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgen.

    Frisch gepresst aus besten Zutaten

    Um den maximalen Nutzen aus einem frisch gepressten Obst- oder Gemüsesaft zu ziehen, sollten die Zutaten aus biologischem Anbau stammen. Pestizide gehören in keinen gesunden Saft. Zudem sollte „frisch“ gepresst auch tatsächlich so verstanden werden. Wer sich einen Saft mit einem Entsafter zubereitet, sollte ihn auch direkt im Anschluss trinken. Steht der Saft zu lange an der Luft, gehen Vitalstoffe aufgrund des Sauerstoffes verloren.

    Verschiedene Entsafter-Varianten stehen zur Auswahl

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    Wer sich auf die Suche nach einem Entsafter begibt, trifft auf verschiedene Modelle. Im Handel zu finden sind:

    • Der manuelle Entsafter
    • Der Zentrifugal-Entsafter
    • Der Nichtzentrifugierende Entsafter
    • Der Dampfenstafter

    Der manuelle Entsafter bzw. die Saftpresse

    Wer sich nur hin und wieder ein gutes Glas frischen Obst- oder Gemüsesaftes gönnen will, der ist mit einem manuellen Entsafter gut beraten. Dieser verrichtet seine Arbeit durch manuelles Zutun, also indem mit der Hand eine Kurbel gedreht wird. Der manuelle Entsafter ist oft vergleichsweise günstig und da er keinen Strom benötigt, kann er beispielsweise auch zum Campen mitgenommen werden. Dafür braucht man bei diesem Modell jedoch mehr Kraft und Zeit, um sich seine Säfte zuzubereiten.

    Der Zentrifugal-Entsafter

    Mit dem Zentrifugal-Entsafter geht es bedeutend schneller. Die Zutaten werden zu Mus zerkleinert mittels Reibscheibe, gleichzeitig setzt sich der Behälter in Bewegung und beginnt zu schleudern, damit der Saft entzogen wird und von den Fruchtbestandteilen getrennt wird. Dabei lassen sich sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen, die aufgrund der hohen Zentrifugalkraft für ein optimales Ergebnis sorgen. Dies hat jedoch auch einen Nachteil. Je schneller sich der Behälter dreht, umso wärmer wird er. Und Hitze mindert den Vitalstoffgehalt der Zutaten. Der Saft läuft durch ein Sieb, damit übrig gebliebene Pflanzenbestandteile zurückbleiben (Trester genannt). Je größer der Tresterbehälter, umso mehr Obst und Gemüse kann am Stück verarbeitet werden, ohne dass der Behälter zwischendurch entleert werden muss.

    Der nichtzentrifugierende Entsafter

    Bei diesen Modellen erfolgt ein Zerdrücken und Zerkleinern der Zutaten. Dadurch wird der Saft extrahiert. Die unterschiedlichsten Zutaten, ob weich oder hart, lassen sich so weiterverarbeiten. Zudem entsteht hier keine Hitze, die die Qualität des Pressguts mindern könnte.

    Der Dampfentsafter

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    Hier arbeitet man mit Wasserdampf, durch den der Saft von den Zutaten freigegeben wird. Auch hier wird der Saft aufgefangen, was ein praktisches Entnehmen ermöglicht. Das Arbeiten fällt hier wieder vergleichsweise lange aus und auch die Hitze ist bei diesem Modell den Vitaminen wenig zuträglich.

    Welcher Entsafter passt zu mir?

    Aufgrund der Modellvielfalt kann jeder den Entsafter finden, der zu ihm passt – in der gewünschten Preisklasse. Doch dafür sollte man sich zunächst einmal überlegen, welche Ansprüche man an das Gerät stellt. Soll es nur hin und wieder zum Einsatz kommen oder täglich in Benutzung sein? Auch die Einfachheit der Reinigung kann hierbei eine Rolle spielen. Möchte man Säfte nur für sich allein zubereiten, oder soll das Gerät auch mit großen Mengen zurechtkommen? Auch die Frage nach dem Anschaffungspreis muss beantwortet werden. Zudem gibt es Modelle, die besonders gut für weiches Pressgut geeignet sind, andere nehmen es auch mit hartem Pressgut auf und wieder andere können auch mit chlorophyllhaltigem Pressgut wie beispielsweise Wildkräutern befüllt werden.

    Muss es immer der Entsafter sein?

    Nicht jeder Entsafter ist gleich gut für jede Zutat geeignet. Zudem gibt es beispielsweise Obst, bei dem sich andere Geräte eher empfehlen. Bananen etwa haben vergleichsweise wenig Wasser enthalten. Da tut es auch ein Standmixer, der vielleicht sowieso schon als Küchenutensil zum Zubereiten anderer Speisen vorhanden sind. Zitrusfrüchte hingegen können mit einer gewöhnlichen Zitruspresse weiterverarbeitet werden. Dies geht meistens schneller und einfacher als mit einem Entsafter.